2010-Peru-Bolivien

Übersicht

Hi,

hier wollen wir, wenn wir es zeitlich schaffen und Internet Zugang haben, einen kleinen Reisebericht über unseren Urlaub in Peru und Bolivien erstellen.

Wir wünschen euch viel Spass,

Bärbel, Rainer und Philipp

In diesem Gebiet werden wir uns rumtreiben.

Jetzt ist es soweit, wir sitzen im Flieger nach Frankfurt. Na toll, ging gleich mit 10 Minuten Verspätung los :-(  Hoffentlich erreichen wir unseren Anschlussflug (22:05) nach Sao Paulo rechtzeitig 🙂

Zu den Fotos: Noch einen letzten Starbucks bevor es zum Flughafen geht und dann am Flughafen warten das es weiter geht.

Nach einer langen Anreise ( 32 Stunden) sind wir endlich in Cuzco, Peru angekommen. Wir wurden vom Flughafen abgeholt und in unser schönes Hotel gebracht.
Jetzt műssen wir uns erstmal an die Hőhe gewőhnen. Cuzco liegt auf 3400 Meter.

Wir haben erstmal Cuzco erkundigt und eine Stadttour gemacht.
Zum Abendbrot haben wir eine peruanische Spezialität probiert, Meerschwein ! vorher…….nachher………

Der zentrale Platz von Cuzco

Philipp putzt

Ein kleines Bier…
Tagsüber war es sehr warm hier, gegen Abend kühlt es sehr schnell ab. Morgen geht es weiter Richtung Machu Picchu.

Hatte ich doch beim letzten Artikel glatt vergessen: Meerschweinchen schmeckt irgendwie wie Kaninchen und Ente und war sehr knusprig gebraten. Morgen frueh (03:00) geht es von Aguas Caliente zu Fuss hoch nach Machu Picchu (ca. 2 Std. Wanderung und 400 mtr. Hoehenunterschied 🙂

Wir sind vorgestern von Cuzco per Sammeltaxi nach Urubamba gefahren. Von dort ging es mit einem weiteren Taxi nach Ollaytantambo. Dort habe ich Dussel leider auch meine Kameratasche im Taxi gelassen. Gottseidank war da „nur“ die Kamera, Batterien und das Ladegeraet fuer mein Handy drin. Sind dort in einem kleinem, netten Hostel untergekommen. Da wir recht frueh dort waren, hatten wir jede Menge Zeit uns die alte Inka Festung anzuschauen. Ist echt beeindruckend. War eigentlich auch gut das wir frueh dort waren, nachher kamen doch sehr, sehr viele Touris und es wurde sehr voll. Heute morgen sind wir dann mit dem Zug nach Aguas Caliente gefahren. Die Fahrt durch die Anden war echt ein Erlebniss und wir sind mal sehr gespannt auf Machu Picchu.

Wir sind in La Paz angekommen. Mehr kommt demnaechst.

Hallo alle zusammen,

nach einem Moerder-Trip sind wir gestern in La Paz angekommen. Also, wir sind, wie geplant um 3:00 Uhr losmarschiert nach Machu Picchu. Nachdem wir ca. 45 Min. im stockedunkeln marschiert waren, haben wir festgestellt wie dusselig es war ohne Taschenlampe los zulaufen. Zum Glueck waren auch schon ein paar Skandinavier, mit mehreren Stirnlampen, unterwegs, die uns eine verkauft haben. Nun stand dem weiteren Ausflug nichts mehr im Weg. Nach 2 Std. schnaufen, prusten, schwitzen und aufgeben wollen war es vollbracht. Der Ausblick auf Machu Picchu entschaedigte fuer alles.
Machu PicchuNachdem Machu Picchu erkundigt war haben wir uns zurueck nach Aguas Calientes einen Bus geleistet. Hier hatten wir noch ausreichend Zeit zu bummeln bis unser Zug um 15:20 zurueck nach Ollaytantambo ging. Von hier weiter mit dem Taxi nach Cuzco. Unser Fahrer hiess Enrique, wollte alles ganz genau wissen, war total nett und lustig. Philipp durfte ihm waehrend der 2 Std. Fahrt alles ueber uns und Deutschland erzaehlen. In Cuzco dann 2 Std. am Busbahnhof abhaengen (und nicht vergessen: das alles mit vollem Gepaeck) bis um 22:00 unser Bus nach Puno ging. Von Puno, morgens um 05:00, dann mit dem Taxi nach Desaguadero (Grenzuebergang nach Bolivien). Dort von 07:00 bis 08:00 bei gefuehlten -5 Grad in der Schlange anstehen bis die Grenze aufmacht. Nach gefuehlten tausend Papieren ausfuellen und immer wieder anstehen, vom peruanischen Zoll etwas untersucht worden, sind wir nach 3 Std. endlich in Bolivien. Nach der Grenze dann noch mal 1 1/2 Std. mit dem Bus nach La Paz.

Geschafft !!!

Als erstes geht es per Taxi in Philipp`s Lieblings-Cafe. Es gibt Kaffee, Kakao und dicke, fette Schokotorte. Hier beschliessen wir uns die ersten 2 Tage ein etwas besseres Hotel zu leisten. Da Phil sich an ein paar Hotels erinnert, macht er sich auf die Socken und wir warten mit dem Gepaeck. Phil ist schnell zurueck und wir entscheiden uns, Phil hat 5 Hotels zur Auswahl, fuer das Camino Real. Juhuu, wir glauben es kaum, nach 36 Std. auf den Beinen, erweist sich unser etwas besseres Zimmer, als Wohnung mit Wohn- Esszimmer, Kueche, 2 Schlafzimmer und 2 Baeder (insgesamt 82 qm). Ab unter die Duschen, dann noch etwas bummeln, essen, quatschen und hinein in die grossen, kuscheligen Betten. Nach einem ausgiebigen guten Fruehstueck werden wir uns nach einem Hotel fuer die restliche Zeit umschauen. Und glaubt mir, ich freu mich jetzt schon wieder auf das grosse Bett 🙂

Gestern haben wir uns nach einem anderen Hotel umgesehen und dabei La Paz erkundet. Heute ziehen wir um und dann geht es zum Markt nach El Alto (4.000 mtr.) Hier noch ein Foto von unserem ersten Hotel :

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Nach einem ausgiebigen Fruehstueck mussten wir unser 5 Sterne Hotel verlassen und umziehen 🙁 Unser neues Hotel ist nicht ganz so komfortabel und ist in der sogenannten Hexenstrasse. Anschliessend ging es mit dem Minibus hoch nach El Alto zum Markt. Man merkt schon die ca. 450 mtr. Hoehenunterschied. Der Markt ist riesig, man kann dort alles moegliche kaufen. Nach ca. 5 Std. wieder mit dem Minibus runter nach La Paz. Morgen will Phil mal seine alte Arbeitsstaette besuchen und Baerbel und ich werden La Paz erkundigen.

Phil hat heute morgen sein ehemaliges Buero besucht. Anschliessend haben wir uns zusammen sein damaliges Quartier in Alto Obrajes angeschaut. Von da ging es weiter in die Zona Sur, das ist die Gegend in der die Reichen leben.
Da unser Hotel doch nicht so pralle ist, beschliessen wir nochmal das Hotel zu wechseln (uns Maennern bleibt nichts anderes uebrig, Baerbel weigert sich noch eine Nacht in diesem Hotel zu bleiben. Sie sieht ueberall nur Dreck) . In diesem Haus hat Philipp gewohnt:

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Blick hinunter in die Zona Sur:image

hier durften wir einmal ganz runter um den Bus in die Zona Sur zu bekommen:

Treppen

So, Hotel erfolgreich gewechselt. Ich stell mich ja echt nicht an, aber in dem anderen Hotel konnte man den Syph im Bad und in den Betten tanzen sehen. Nach dem Hotelwechsel haben wir zusammen mit Philipp die Schuhputzer, die er damals betreut hat, besucht. Es war fuer uns alle 3 emotional ganz schoen anstrengend. Die grosse Freude der Schuhputzer Philipp wieder zu sehen hat uns gezeigt wieviel Eindruck er bei ihnen zurueckgelassen hat dass sie ihn auch nach 3 Jahren nicht vergessen hatten. Auch wir wurden mit grosser Herzlichkeit begruesst. Oft standen uns die Traenen in den Augen. Es war schoen die Menschen kennenzulernen mit denen Philipp 1 Jahr verbracht hat. Auch im Buero wurden wir herzlich empfangen und zu einer Feier am Donnerstag eingeladen. Am Abend haben wir dann Sonja (eine ehemalige Arbeitskollegin) in El Alto besucht. Die Fahrt mit den Minibussen dahin war wieder ein Abenteuer fuer sich. Der ganze oeffentliche Nahverkehr in La Paz besteht aus privat betriebenen Bussen, Minibussen, Sammeltaxen und Taxen. Man kommt dort sehr guenstig von A nach B. Da wir Sonja schon einmal bei einem Besuch in Deutschland kennengelernt hatten war die Wiedersehensfreude sehr gross. Wieder einmal wurden wir sehr herzlich auch von Sonja`s Eltern begruesst und erhielten sogar kleine Geschenke. Am Samstag werden wir einen gemeinsamen Ausflug nach Tiwanaku machen und danach sind wir noch zum Essen eingeladen. Sonja hat sich sehr ueber die Geschenke fuer ihr Baby gefreut.

Sonja, Baby und die Mutter von Sonja

Sonja, Baby und die Mutter von Sonja

Mit dem Minibus ging es ab (Laufen waere manchmal schneller wenn es nicht so furchtbar steil waere) zum Zentralfriedhof. Von da ging es zu Fuss wieder runter zum Prado (Hauptstrasse von La Paz). Irgendwie ist ganz La Paz ein riesiger Markt, ueberall wird etwas verkauft also haben wir natuerlich auch geshopped 😀 Ueberall die verschiedensten Waren, Duefte, hupende Minibusse und staendig aufpassen das man nicht ueberfahren wird. Ihr koennt es euch nicht vorstellen. Nach einem spaeten Mittag mussten wir uns dann erst einmal ein Stuendchen ausruhen. Und jetzt sitzen wir im Internetcafe damit ihr mal wieder auf den neuesten Stand kommt 🙂

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Vamos Juntos hatte uns ja zu einer Feier eingeladen. Um 09:00 war Treffen, dann ging es mit einem grossen Bus zu einem schoenen Park in der Zone Sur. Hier wurde dann viel geredet, gelacht, gespielt und gegessen. Es war fuer uns wieder einmal sehr schoen wie herzlich und unvoreingenommen wir aufgenommen wurden. Trotz Sprachproblemen verstand man sich. Alles in allem ein wunderschoener Tag.

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Das Wetter ist hier sehr unterschiedlich. In der Sonne hast du locker 25 Grad und im Schatten friert man sich den ….. ab. La Paz ist eine Stadt mit sehr vielen Variationen. Vor allen Dingen aber sehr lebhaft, manchmal schon hektisch. Morgen wollen wir in das Valle de la Luna (Mond Tal), ca. 10 km von La Paz entfernt.

Mit dem Minibus ging es heute zum „Tal des Mondes“. Eine Landschaft in der die Erosion bizare Formationen erschaffen hat. Das Tal liegt ca.10 km suedlich von La Paz, in dem Ortsteil Mallase. Nachdem wir Tal ausgiebig erkundigt hatten, schlenderten wir noch durch Mallase. Dort entdeckten wir das Schweizer Restaurant Oberland und haben da saugut gegessen 🙂 Anschliessend zurueck nach La Paz und dort noch ein wenig gebummelt.

In der Mitte auf dem Fels steht ein Indio und spielt auf einer Floete indianische Lieder, einfach toll.

imageBaerbel & Philipp inmitten dieser fantastischen Landschaft
imageIn der Hexengasse kann man getrocknete Lamafoeten kaufen
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Wir sind in Coroico, einer kleinen Stadt in den Yungas (Dschungel) gelandet. Es ist herrlich hier und es geht uns gut 🙂

Mehr wenn wir wieder in La Paz sind.

Wieder einmal ein aufregender Trip. Mit dem Minibus erst hoch zum Zentralfriedhof. Dort umgestiegen in einen anderen Minibus und dann ca. 70 km durch das Hochland nach Tiwanaku. Das ist eine alte, noch vor der Inka Zeit gebaute Anlage. Schon beeindruckend was und wie das gebaut wurde. Abends waren wir bei Sonja zum Essen eingeladen. Diese Gastfreundschaft haut einem immer wieder um. Sonja’s Vater hat uns sehr viel ueber sich und die bolivianische und indigenen Geschichte erzaehlt.

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Ab in den Dschungel !!
Per Minibus sind wir aus La Paz in ca. 2 1/2 Std. in den Dschungel gefluechtet. Eine tolle Fahrt mit atemberaubenden Aussichten durch die Anden runter in den Dschungel. Coroico ist eine kleine Stadt im Dschungel und bei vielen Einwohnern von La Paz als Ausflugsziel sehr beliebt. Unser Hostel liegt ca. 30 Minuten zu Fuss ausserhalb des Ortes, immer bergauf 🙁 Eigentlich hatte Philipp den Weg dorthin sehr viel einfacher in Erinnerung 🙂 wir haben ein kleines Apartment mit Kueche und Bad.

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Wieder zurueck in La Paz. Die Tage in Coroico waren sehr relaxed. Das Hostel hatte verschiedene kleine Apartments und lag an einem Berghang und man hatte eine schoene Aussicht auf Coroico und die umgebenden Berge. Die ganze Anlage war sehr gut gepflegt und die Leute dort waren sehr nett. Nach ca. 3 Std. Wartezeit im Busterminal von Coroico ging es endlich mit einem Minivan los. Wieder eine tolle Fahrt mit atemberaubenden Aussichten durch die Anden hoch nach La Paz.

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Heute sind wir noch mal durch La Paz gebummelt und haben die letzten Einkaeufe erledigt. Morgen geht es hier um 06:15 vom Hotel los zum Flughafen. Am Samstag abend sind wir dann wieder in Bremerhaven.

Hier mal unsere Tour nach Coroico als Google Map

Um 05:15 klingelte der Wecker, Zeit sich von La Paz zu verabschieden und in die Heimat zurueckzukehren. Unser Tour-Guide Philipp, ohne den wir dieses Land und die Menschen hier nie so kennengelernt haetten, begleitete uns noch bis zum Flughafen. Nachdem alle Formalitaeten erledigt waren, war es Zeit Abschied zu nehmen. Philipp bleibt noch 1 Monat hier um sich von dem Stress als Tour-Guide zu erholen 🙂 Wir werden jetzt die naechsten 33 Std. in Flughaefen und Flugzeugen verbringen .

Wieder zuhause 🙂

So ein langer Flug schlaucht ganz schön. In Bremen wurden wir von Christa & Schorsch mit Schwarzbrot und Blumen begrüßt 🙂

Demnächst werden wir hier noch unsere schönsten Bilder reinstellen, also bis dann…………….

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