Jetzt ist es soweit, wir sitzen im Flieger nach Frankfurt. Na toll, ging gleich mit 10 Minuten Verspätung los :-( Hoffentlich erreichen wir unseren Anschlussflug (22:05) nach Sao Paulo rechtzeitig 🙂
Zu den Fotos: Noch einen letzten Starbucks bevor es zum Flughafen geht und dann am Flughafen warten das es weiter geht.

Zum Abendbrot haben wir eine peruanische Spezialität probiert, Meerschwein !
vorher…….
nachher………
Der zentrale Platz von Cuzco

Philipp putzt

Ein kleines Bier…
Tagsüber war es sehr warm hier, gegen Abend kühlt es sehr schnell ab. Morgen geht es weiter Richtung Machu Picchu.
Wir sind vorgestern von Cuzco per Sammeltaxi nach Urubamba gefahren. Von dort ging es mit einem weiteren Taxi nach Ollaytantambo. Dort habe ich Dussel leider auch meine Kameratasche im Taxi gelassen. Gottseidank war da „nur“ die Kamera, Batterien und das Ladegeraet fuer mein Handy drin. Sind dort in einem kleinem, netten Hostel untergekommen. Da wir recht frueh dort waren, hatten wir jede Menge Zeit uns die alte Inka Festung anzuschauen. Ist echt beeindruckend. War eigentlich auch gut das wir frueh dort waren, nachher kamen doch sehr, sehr viele Touris und es wurde sehr voll. Heute morgen sind wir dann mit dem Zug nach Aguas Caliente gefahren. Die Fahrt durch die Anden war echt ein Erlebniss und wir sind mal sehr gespannt auf Machu Picchu.
nach einem Moerder-Trip sind wir gestern in La Paz angekommen. Also, wir sind, wie geplant um 3:00 Uhr losmarschiert nach Machu Picchu. Nachdem wir ca. 45 Min. im stockedunkeln marschiert waren, haben wir festgestellt wie dusselig es war ohne Taschenlampe los zulaufen. Zum Glueck waren auch schon ein paar Skandinavier, mit mehreren Stirnlampen, unterwegs, die uns eine verkauft haben. Nun stand dem weiteren Ausflug nichts mehr im Weg. Nach 2 Std. schnaufen, prusten, schwitzen und aufgeben wollen war es vollbracht. Der Ausblick auf Machu Picchu entschaedigte fuer alles.
Nachdem Machu Picchu erkundigt war haben wir uns zurueck nach Aguas Calientes einen Bus geleistet. Hier hatten wir noch ausreichend Zeit zu bummeln bis unser Zug um 15:20 zurueck nach Ollaytantambo ging. Von hier weiter mit dem Taxi nach Cuzco. Unser Fahrer hiess Enrique, wollte alles ganz genau wissen, war total nett und lustig. Philipp durfte ihm waehrend der 2 Std. Fahrt alles ueber uns und Deutschland erzaehlen. In Cuzco dann 2 Std. am Busbahnhof abhaengen (und nicht vergessen: das alles mit vollem Gepaeck) bis um 22:00 unser Bus nach Puno ging. Von Puno, morgens um 05:00, dann mit dem Taxi nach Desaguadero (Grenzuebergang nach Bolivien). Dort von 07:00 bis 08:00 bei gefuehlten -5 Grad in der Schlange anstehen bis die Grenze aufmacht. Nach gefuehlten tausend Papieren ausfuellen und immer wieder anstehen, vom peruanischen Zoll etwas untersucht worden, sind wir nach 3 Std. endlich in Bolivien. Nach der Grenze dann noch mal 1 1/2 Std. mit dem Bus nach La Paz.
Geschafft !!!
Als erstes geht es per Taxi in Philipp`s Lieblings-Cafe. Es gibt Kaffee, Kakao und dicke, fette Schokotorte. Hier beschliessen wir uns die ersten 2 Tage ein etwas besseres Hotel zu leisten. Da Phil sich an ein paar Hotels erinnert, macht er sich auf die Socken und wir warten mit dem Gepaeck. Phil ist schnell zurueck und wir entscheiden uns, Phil hat 5 Hotels zur Auswahl, fuer das Camino Real. Juhuu, wir glauben es kaum, nach 36 Std. auf den Beinen, erweist sich unser etwas besseres Zimmer, als Wohnung mit Wohn- Esszimmer, Kueche, 2 Schlafzimmer und 2 Baeder (insgesamt 82 qm). Ab unter die Duschen, dann noch etwas bummeln, essen, quatschen und hinein in die grossen, kuscheligen Betten. Nach einem ausgiebigen guten Fruehstueck werden wir uns nach einem Hotel fuer die restliche Zeit umschauen. Und glaubt mir, ich freu mich jetzt schon wieder auf das grosse Bett 🙂
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck mussten wir unser 5 Sterne Hotel verlassen und umziehen 🙁 Unser neues Hotel ist nicht ganz so komfortabel und ist in der sogenannten Hexenstrasse. Anschliessend ging es mit dem Minibus hoch nach El Alto zum Markt. Man merkt schon die ca. 450 mtr. Hoehenunterschied. Der Markt ist riesig, man kann dort alles moegliche kaufen. Nach ca. 5 Std. wieder mit dem Minibus runter nach La Paz. Morgen will Phil mal seine alte Arbeitsstaette besuchen und Baerbel und ich werden La Paz erkundigen.
Da unser Hotel doch nicht so pralle ist, beschliessen wir nochmal das Hotel zu wechseln (uns Maennern bleibt nichts anderes uebrig, Baerbel weigert sich noch eine Nacht in diesem Hotel zu bleiben. Sie sieht ueberall nur Dreck) . In diesem Haus hat Philipp gewohnt:

Blick hinunter in die Zona Sur:
hier durften wir einmal ganz runter um den Bus in die Zona Sur zu bekommen:



Das Wetter ist hier sehr unterschiedlich. In der Sonne hast du locker 25 Grad und im Schatten friert man sich den ….. ab. La Paz ist eine Stadt mit sehr vielen Variationen. Vor allen Dingen aber sehr lebhaft, manchmal schon hektisch. Morgen wollen wir in das Valle de la Luna (Mond Tal), ca. 10 km von La Paz entfernt.
Mit dem Minibus ging es heute zum „Tal des Mondes“. Eine Landschaft in der die Erosion bizare Formationen erschaffen hat. Das Tal liegt ca.10 km suedlich von La Paz, in dem Ortsteil Mallase. Nachdem wir Tal ausgiebig erkundigt hatten, schlenderten wir noch durch Mallase. Dort entdeckten wir das Schweizer Restaurant Oberland und haben da saugut gegessen 🙂 Anschliessend zurueck nach La Paz und dort noch ein wenig gebummelt.
In der Mitte auf dem Fels steht ein Indio und spielt auf einer Floete indianische Lieder, einfach toll.
Baerbel & Philipp inmitten dieser fantastischen Landschaft
In der Hexengasse kann man getrocknete Lamafoeten kaufen
Wieder einmal ein aufregender Trip. Mit dem Minibus erst hoch zum Zentralfriedhof. Dort umgestiegen in einen anderen Minibus und dann ca. 70 km durch das Hochland nach Tiwanaku. Das ist eine alte, noch vor der Inka Zeit gebaute Anlage. Schon beeindruckend was und wie das gebaut wurde. Abends waren wir bei Sonja zum Essen eingeladen. Diese Gastfreundschaft haut einem immer wieder um. Sonja’s Vater hat uns sehr viel ueber sich und die bolivianische und indigenen Geschichte erzaehlt.




Ab in den Dschungel !!
Per Minibus sind wir aus La Paz in ca. 2 1/2 Std. in den Dschungel gefluechtet. Eine tolle Fahrt mit atemberaubenden Aussichten durch die Anden runter in den Dschungel. Coroico ist eine kleine Stadt im Dschungel und bei vielen Einwohnern von La Paz als Ausflugsziel sehr beliebt. Unser Hostel liegt ca. 30 Minuten zu Fuss ausserhalb des Ortes, immer bergauf 🙁 Eigentlich hatte Philipp den Weg dorthin sehr viel einfacher in Erinnerung 🙂 wir haben ein kleines Apartment mit Kueche und Bad.






Wieder zurueck in La Paz. Die Tage in Coroico waren sehr relaxed. Das Hostel hatte verschiedene kleine Apartments und lag an einem Berghang und man hatte eine schoene Aussicht auf Coroico und die umgebenden Berge. Die ganze Anlage war sehr gut gepflegt und die Leute dort waren sehr nett. Nach ca. 3 Std. Wartezeit im Busterminal von Coroico ging es endlich mit einem Minivan los. Wieder eine tolle Fahrt mit atemberaubenden Aussichten durch die Anden hoch nach La Paz.



Um 05:15 klingelte der Wecker, Zeit sich von La Paz zu verabschieden und in die Heimat zurueckzukehren. Unser Tour-Guide Philipp, ohne den wir dieses Land und die Menschen hier nie so kennengelernt haetten, begleitete uns noch bis zum Flughafen. Nachdem alle Formalitaeten erledigt waren, war es Zeit Abschied zu nehmen. Philipp bleibt noch 1 Monat hier um sich von dem Stress als Tour-Guide zu erholen 🙂 Wir werden jetzt die naechsten 33 Std. in Flughaefen und Flugzeugen verbringen .




